Wasserspringen

SYMBIOSE AUS KRAFT, SCHNELLIGKEIT, GEPAART MIT EINEM HÖCHSTMASS AN SYNCHRONITÄT...

 

Die Wasserspringer sind eine wichtige Säule des DSV-Leistungssport-konzeptes für die Zukunft.

 

Ergebnisse...

 

Termine / Ausschreibungen...

 

Hier: DSV-Team Wasserspringen WM 2017...

 


Rückkehr nach Budapest: "Coole Erinnerung" soll Hausding bei WM beflügeln

 

Budapest (SID) In Budapest sprang sich Patrick Hausding einst in einen Rausch. Getragen von einer Euphoriewelle ignorierte der Wasserspringer aufkommende Schmerzen, Zweifel und Ermüdung und sicherte sich so einen Platz in den Geschichtsbüchern seiner Sportart: Fünf Medaillen in fünf Wettkämpfen bei der EM 2010 waren und sind bis heute einmalig. Er selbst nannte es einmal "unmenschlich".

Jetzt ist Hausding zurück im Ort seines großen Durchbruchs, in Ungarns Metropole finden ab Freitag mit dem Vorkampf vom 1-m-Brett die Weltmeisterschaften statt. Gesprungen wird jedoch nicht mehr im Freien auf der Margareteninsel, sondern in der neuen Duna Aréna. Und die Konkurrenz ist bei einer WM deutlich stärker. Trotzdem sagt Hausding: "Die Erinnerungen an damals sind cool, vielleicht helfen sie ja."

Sein Coup von 2010 hat den Berliner definitiv beflügelt. Nach dem WM-Titel 2013 im Turm-Synchronspringen mit Sascha Klein erfüllte sich Hausding im letzten Jahr mit Bronze vom 3-m-Brett seinen großen Traum von einer Einzel-Medaille bei Olympia. Das erste Edelmetall für Deutschland in dieser Disziplin seit 104 Jahren.

Im Anschluss gönnte Hausding seinem geschundenen Körper etwas mehr Ruhe als sonst, danach verdiente er sich bei der lukrativen Weltserie ein bisschen Geld. Das Training blieb dabei etwas auf der Strecke, der aus Altersgründen vollzogene Trainerwechsel von Erfolgscoach Jan Kretzschmar zu Christoph Bohm brachte zudem ein paar Umstellungen mit sich.

Dass Hausding nicht auf Top-Niveau ist, deutete die EM vor vier Wochen in Kiew an. Da blamierte sich Deutschlands Vorspringer im Team-Wettbewerb mit einem Rückenklatscher und dem Vorrunden-Aus vom 3-m-Brett. "Meine Anläufe waren da unterirdisch", sagt Hausding. Im Trainingslager in Rostock habe er die Anläufe "bis zum Erbrechen" geübt - mit Erfolg: "Alles sieht wieder stabil aus, aber ich muss es im Wettkampf zeigen."

Hausding startet bei der WM im Einzel vom Brett (1 und 3 m) und im Duett vom Brett und Turm. Absoluter Fokus liegt dabei auf das Turm-Synchronspringen mit dem Dresdner Klein, der nach der WM seine aktive Karriere beendet. Hausding will seinem Partner, mit dem er sich seit zehn Jahren aus zehn Metern ins Wasser stürzt und mit dem er 2008 Olympia-Silber gewann, einen krönenden Abschluss bescheren: "Er hätte es verdient, dass wir nochmal auf's Treppchen kommen."

Hausding selbst plant fest bis Olympia 2020. "Nur wenn mir die Jungen plötzlich davonspringen oder ich mich schwerer verletze, würde ich Tokio sausen lassen", sagt Hausding.

SID js kd


Hausding macht verpatzten Auftakt vergessen und gewinnt Silber

 

14.6.17

Deutschlands Vorzeigespringer Patrick Hausding sicherte sich am dritten Tag der Europameisterschaften im Wasserspringen in Kiew Silber vom 1-m-Brett. Mit 419,80 Punkten musste sich der Berliner nur dem ukrainischem Lokalmatadoren Illya Kvasha (431,75) geschlagen geben. Bronze gewann der Franzose Matthieu Rosset (412,95). Stephan Feck (Leipzig) wurde Siebter (367,70).